Warum sollte ich Entspannungstechniken nutzen?

Warum sollte ich Entspannungstechniken nutzen?

Die Menschen, welche am dringendsten Entspannung benötigen, finden meistens schwer einen Zugang dazu. Sie glauben oft, sie hätten keine Zeit dafür. Sie sind in einem sogenannten “Hamsterrad” gefangen und erst wenn dadurch eine ernsthafte gesundheitliche Gefährdung entsteht, kommen manche Menschen zumindest vorübergehend zu der Einsicht, dass eine Verhaltensänderung sinnvoll wäre.

Dabei profitiert jeder Mensch, ob jung oder alt, gesund oder krank von diesen Methoden. Die Techniken wirken, es braucht keine speziellen Voraussetzungen um Erfolge zu erreichen. Durch die Kurse und das eigene regelmäßige Praktizieren der Übungen kann jeder Teilnehmer einen Weg zur inneren Ruhe finden. Dadurch entstehen dann Möglichkeiten, wie zum Beispiel die eigenen Lebenssituationen besser erkennen und je nach eigener Zielsetzung verändern zu können.

Das autogene Training (AT) sowie die progressive Muskelentspannung (PME) sind Methoden, die Anfang des letzten Jahrhunderts entwickelt wurden. Sie sind wissenschaftlich nachgewiesen und über jeden Zweifel erhaben. Obwohl es sie schon lange gibt, sind sie immer noch aktuell und effektiv. Leider ist diese Tatsache nicht mehr allen Menschen bewusst. Viele denken dabei an Methoden, die sie bei einem Kuraufenthalt oder im Krankenhaus einmal praktiziert haben und die oftmals lieblos und unpersönlich vermittelt wurden.

Hier ein Beispiel, damit die vielfältigen Auswirkungen eines effektiven Entspannungstrainings klar werden:

Bernd Müller hat einen achtwöchigen Entspannungskurs mit dem Schwerpunkt AT absolviert und macht seitdem täglich 3 mal seine Übungen. Mittlerweile ist er geübt und benötigt nur noch ca. 5 Minuten pro Übung. Während der Arbeit macht er in der Mittagspause seine Übung hinter dem Firmengebäude, da hat er ein ruhiges Plätzchen gefunden. Wenn es regnet, oder sehr kalt ist macht er die Übung auf dem Klo. Seine innere Ruhe ist gewachsen, und er ist belastbarer geworden. Bernd lässt sich nun nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen und hat mehr Geduld mit sich und anderen. Bei der Arbeit hat sich das so ausgewirkt, dass es weniger Konflikte mit dem Chef oder den Kollegen gibt. Er arbeitet konzentrierter und erledigt seine Arbeit sorgfältiger und schneller. Das ist mittlerweile auch dem Chef aufgefallen und dieser hat ihm eine Gehaltserhöhung in Aussicht gestellt. Zuhause hat sich das Ganze natürlich auch ausgewirkt. Bernd ist nicht mehr so unzufrieden mit seiner Arbeit und kommt entspannter nach Hause. Er hat mehr Geduld mit seinen Kindern, weshalb es mit den Kindern weniger Auseinandersetzungen gibt. Es gibt mehr Lob und weniger Tadel für die Kinder, da Bernd nicht mehr so gestresst ist. Bernds Frau Claudia ist ebenfalls berufstätig. Da Bernd besser mit den Kindern auskommt, gibt es weniger Auseinandersetzungen wegen der Kinder. Da Bernd weniger Stress bei der Arbeit hat, ist er zuhause auch in seiner Partnerschaft ausgeglichener und entspannter. Er hat mehr Zeit für sich und seine Frau, weshalb sich die Beziehung wieder vertieft hat. Claudia hat sich bereits ebenfalls für einen Kurs angemeldet.